Der Verlag

Der Verlag wurde im Revolutionsjahr 1848 durch Carl Otto Meissner (1819-1902) in Hamburg gegründet. Das berühmteste Werk des Verlages erschien 1867 "Das Kapital von Karl Marx" (1. Band). Die erste Auflage betrug nur 1000 Exemplare. Viele Auflagen, Ausgaben und Übersetzungen in aller Welt sollten folgen. Der zweite Band, herausgegeben von Friedrich Engels, erschien 1885 nach dem Tod von Karl Marx (1883) und der dritte Band 1894.

Das Programm des Verlages umfasste aber nicht nur politische Werke, es erschienen auch Bücher über Hamburg, viele juristische Titel, Zeitschriften, Sachbücher, belletristische Bücher und Mappen mit frühen Photographien.

Nach Zerstörung des Verlagshauses, des Archivs und des gesamten Buchlagers im Zweiten Weltkrieg verlegte der Enkel des Gründers, Otto Heinrich Meissner, 1947 den Verlag nach Bleckede an der Elbe in das dortige Schloss.

1948 erschien das Buch "Goethes unsterbliche Freundin Charlotte von Stein", geschrieben von Lena Voss. In dieser und der folgenden Zeit gab es eine rege Titelproduktion auf vielen Gebieten.

Dieter Beuermann, der jetzige Hauptgesellschafter und langjährige Verleger der Nicolaischen Verlagsbuchhandlung, verlegte 1983 den Sitz von Bleckede nach Berlin. Das neue Programm umfasst Kunstbücher, Biografien, Bildbände und Berlin-Literatur.

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